Expertise für Hof- und Fassadensanierung

Martin Eiselt bleibt für die kommenden beiden Jahre als Modernisierungsberater für die Stadt Kleve tätig. Die entsprechende Beauftragung ist von den…

Logo Integriertes HandlungskonzeptMartin Eiselt bleibt für die kommenden beiden Jahre als Modernisierungsberater für die Stadt Kleve tätig. Die entsprechende Beauftragung ist von den zuständigen Gremien beschlossen worden.  Gemeinsam mit dem Citymanagement Innenstadt Kleve berät der Klever Architekt Immobilienbesitzer im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt Kleve (IHK). Im Zuge des Fassaden- und Hofflächenprogramms ist seine Beratung Bestandteil des Verfahrens. Die Beratungsleistung kann unverbindlich und kostenfrei in Anspruch genommen werden.

Seit Mai 2016 ist Martin Eiselt bereits als Modernisierungsberater für die Stadt Kleve tätig. Seine Zwischenbilanz fällt positiv aus: Das Interesse an dem Fassaden- und Hofflächenprogramm sei groß, die meisten Antragsteller hätten bereits ausführlich über ihre Pläne nachgedacht – und teilweise schon entsprechende Angebote eingeholt. Mehrere Fördermaßnahmen seien bereits erfolgreich umgesetzt worden. 

Verfahren

Der Weg zum Modernisierungsberater führt über das Klever Citymanagement. Die Citymanagerin Anke Haun führt das erste Gespräch mit Interessenten und stellt, sofern die Fördervoraussetzungen erfüllt sind, den Kontakt zu Martin Eiselt her. Gemeinsam mit dem Immobilieneigentümer macht sich der Architekt persönlich ein Bild von dem betreffenden Gebäude und dokumentiert den Istzustand. Die Beratung, so Eiselt, decke dabei das gesamte Spektrum ab: von ersten Vorschlägen für die Sanierung bis zur konkreten Auswahl der Materialien und Farben.

Hofflächen

Bisher, so Eiselt, liege der Schwerpunkt der Anträge auf Fassadensanierungen. „Dabei bieten sich auch zahlreiche Hofflächen für eine Erneuerung an“, so der Architekt. Neue Pflasterung oder Entsiegelung, frische Farbe oder Bepflanzung: Oft lasse sich mit geringen Mitteln eine große Wirkung entfalten. Für eine Förderung infrage kommen Hofflächen, die von der Straße aus einsehbar sind.

Ob Fassaden oder Hofflächen: Nach den Ortsbesichtigungen leitet Martin Eiselt seinen Bericht an das Citymanagement Innenstadt Kleve weiter. Der Immobilieneigentümer kann nun einen Antrag zur Gewährung von Zuwendungen aus dem Fassaden- und Hofflächenprogramm der Stadt Kleve im innerstädtischen Bereich stellen. Das Antragsformular steht online unter www.innenstadt-kleve.de/fassadenprogramm zur Verfügung. Das Citymanagement unterstützt die Eigentümer gerne bei der Antragstellung. Der vollständige Förderantrag wird im nächsten Schritt an die Stadt Kleve weitergeleitet. Nach Ausstellung des Zuwendungsbescheids kann der Eigentümer mit der Durchführung der Maßnahmen beginnen.

Bild von Frau Haun und Herrn EiseltDas Fassaden- und Hofflächenprogramm läuft im Rahmen des IHK bis Ende 2018. Bei der Förderung handele es sich um einen Zuschuss, nicht um einen Kredit, betont Eiselt. Das mache das Programm so attraktiv.  

Erste Anlaufstelle für Interessenten ist das Citymanagement Innenstadt Kleve, das für alle Fragen rund um die Förderprogramme „Fassaden- und Hofflächenprogramm“ sowie „Verfügungsfonds“ bereitsteht. Zudem befassen sich die Citymanagerinnen Anke Haun und Nina Hangebruch mit Gewerbeflächenmanagement und initiieren unterschiedliche Aktionen zur Belebung der Klever Innenstadt. Das Citymanagement ist telefonisch unter 02821/711 56 56 oder per E-Mail citymanagement@kleve.de erreichbar.

 

 Hintergrund

Das Integrierte Handlungskonzept bildet den Rahmen für die Entwicklung der Innenstadt bis Ende 2018. „Integriert“ bedeutet, dass alle Themenfelder und Funktionen einer Innenstadt berücksichtigt werden (Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und öffentlicher Raum) und dass unterschiedliche Gruppen und Akteure  einbezogen werden. Für Kleve wurde 2013 ein Integriertes Handlungskonzept erarbeitet. In diesem Konzept sind drei Themenfelder als Schwerpunkte festgelegt: Öffentlicher Raum, Baukultur und Kommunikation. Gefördert wird das Integrierte Handlungskonzept über die Städtebauförderung von Bund und Land, vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.