GS An den Linden: Sanierungsmaßnahmen werden fortgesetzt

Nach Vorstellung der Messergebnisse durch den Sachverständigen Mokroß im Rat der Stadt Kleve am 15.05.2019 wurde am 17.05.2019 eine zusätzliche…

Nach Vorstellung der Messergebnisse durch den Sachverständigen Mokroß im Rat der Stadt Kleve am 15.05.2019 wurde am 17.05.2019 eine zusätzliche Sanierung des Parkettbodens in der Grundschule “An den Linden“ durchgeführt. In enger Abstimmung mit dem Sachverständigenbüro Mokroß sowie dem Kreisgesundheitsamt wurde sowohl die Sanierungsmethode als auch das hierfür verwendete Material abgesprochen. Im Zuge dieser Sanierung wurden die bestehenden Fugen und Spalten im Parkettboden mit einer speziellen elastischen Versiegelungsmasse abgedichtet. Im Anschluss wurde der Parkettboden mehrfach mit einer elastischen Versiegelung versiegelt, um den unter dem Parkett verbauten PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) -belasteten Parkettkleber abzudichten. Nach Abschluss der Sanierung wurde am 05.06.2019 eine erneute Messung durch das Sachverständigenbüro Mokroß durchgeführt um festzustellen, ob diese Maßnahme in der Lage ist, die Messwerte deutlich zu senken.

Das Ergebnis dieser Messung liegt der Stadtverwaltung Kleve nun vor. Die im bemessenen Raum bereits durchgeführte Maßnahme der Nachversiegelung mit einer speziellen Versiegelung hat nicht zu dem Ergebnis geführt, dass man sich von dieser erhofft hatte. Es ist festzustellen, dass die Konzentration von nun 12 µg/m³ zwar knapp über der Grenze des Vorsorgebereichs (10 µg/m³) liegt, aber auch von diesem Wert keine unmittelbare Gefährdung der Gesundheit zu erwarten ist. Aus diesem Grund wird die Stadt Kleve, wie zum einen in der Ratssitzung am 15. Mai und einen Tag später in der Schulkonferenz der Grundschule “An den Linden“ angekündigt hat, weitergehende Maßnahmen ergreifen.

Im Gutachten werden aus Verhältnismäßigkeitsgründen bauliche Maßnahmen als nicht notwendig erachtet. Trotzdem wird die Stadt Kleve in dem bemessenen und nachbehandelten Raum das Parkett einschließlich des PAK-haltigen Klebers und den darunter verbauten Estrich in den Sommerferien zurückbauen. Anschließend wird eine erneute Messung in diesem Raum stattfinden, um die weiteren Sanierungsmaßnahmen auch der übrigen Räume festzulegen. Das Kreisgesundheitsamt sowie die Schulleitung wurden bereits über das geplante Vorgehen informiert.