Klever Konzertsaison startet nach der Sommerpause

Auf Winterreise, bei Händel im Pub und mit flötenden Freiersfüßen Strahlendes Blech, Klaviervirtuosen, feine Kammermusik, hohe Quartettkunst und…

Auf Winterreise, bei Händel im Pub und mit flötenden Freiersfüßen

Strahlendes Blech, Klaviervirtuosen, feine Kammermusik, hohe Quartettkunst und natürlich auch Orchesterklang – das sind die Zutaten für die kommende Klever Konzertsaison. Das Angebot soll nicht nur für Klassikfreunde ein Hort zuverlässiger Überraschungen sein: Endlich geht es auf „Winterreise“, Barock verbündet sich mit irischer Folkmusik und ein Slampoet gesellt sich zum Streichquartet. Von September bis in den Mai bespielen namhafte Solisten, Ensembles und das Folkwang Kammerorchester das Konzertpodium der Stadthalle. Die Besondere Reihe feiert im Kurhaus Walter Gieselers und Beethovens Geburtstag, lädt Schüler und Familien zum Kinderorchester ein, begrüßt beeindruckende Stipendiaten in der Kleinen Kirche und macht mit einem lokalen Klangtüftler bekannt.

Folkwang KammerorchesterZum Saisonauftakt treffen die Jungen Blechbläser NRW auf vier Meister-Hornisten von GermanHornsound. Verbindungen zwischen von Bach und Schubert spürt der Pianist Cédric Pescia nach. Der aus Kleve stammende Cellist Christof Kepser interpretiert mit Kollegen von den Bochumer Symphonikern und Tenor Mirko Roschkwoski im November die empfindsame Quartett-Version von Schuberts „Winterreise“. Im Dezember wärmt das Hamburger Ensemble I Zefirelli kalte Ohren in einem Pub - mit Händel, Purcell, Dowland und tanzbarer Folkmusik. Mit den Goldberg-Variationen beginnt die Konzertreihe auf gleich vier Marimbas das neue Jahr. Als fünfte Stimme geht Slampoet Bas Böttcher sodann mit dem berühmten Kuss Quartett eine SprachTonKunst-Verbindung ein, und bevor der WDR für das niederländische Klavierduo Lucas & Arthur Jussen die Mikrophone aufstellt, gehen die in Kleve bereits gefeierten Blockflötisten Andrea Ritter & Daniel Koschitzki mit dem unbändigen Folkwang Kammerorchester „auf Freiersfüßen“ durch die Epochen der Musikgeschichte. Das alles buchen Abonnenten vorteilhaft für nur 115 €.

Dass die Besondere Reihe zunächst dem Begründer des Klever Konzertlebens, Walter Gieseler, gratuliert, hat sich schon herumgesprochen. Im November kommt das fantastische Kinderorchester NRW wieder nach Kleve und wagt ein Projekt mit Orchesterklang und DJ-Kunst: Clubmusik (nicht nur) für junge Ohren! Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs sind Duos mit Violine/Akkordeon und Saxophon/Harfe im Winter in der Kleinen Kirche. Auch von dem Konzertprojekt „250 piano pieces for Beethoven“, mit dem die Pianistin Susanne Kesssel ins Kurhaus kommt, war schon zu lesen. Die ausgetüftelte Musik für Klavier, Perkussion und Stimme des in Kleve lebenden Komponisten Florian Wittenburg konnte man in Kleve nur auf seinen CDs (Label NURNICHTNUR, Gnadenthal) hören, im März dann auch live im im Museum Kurhaus. Der Abo-Preis für diese sechs unterschiedlichen Konzerterlebnisse beträgt nur 55€.

Saisonleporellos und Konzertbroschüren liegen im Rathaus, in Kultureinrichtungen, Banken, Buchhandel etc. aus und werden auch zugeschickt. Karten und Abos  gibt es  unter www.kleve.reserivx.de, an Reservix-VVK-Stellen, an der Rathaus-Info (Tel. 02821-84600) und im Fachbereich Kultur der Stadt Kleve. Infos auch unter dem Kulturlink auf  www.kleve.de. und auf der Facebook-Seite der „Konzerte Der Stadt Kleve“. Wer regelmäßig über die nächsten Konzerte informiert werden möchte, abonniert den zweimal im Monat verschickten Newsletter bei  Sigrun Hintzen, einfach@absurd.de.