Religionen als Integrationshelfer?

Religionen werden oft als Ursachen für internationale Konflikte aber auch für gesellschaftliche Desintegrationsprozesse hierzulande angesehen. Die…

HinterhuberReligionen werden oft als Ursachen für internationale Konflikte aber auch für gesellschaftliche Desintegrationsprozesse hierzulande angesehen. Die empirische Wirklichkeit zeigt ein anderes Bild. Die großen Religionen können sowohl konfliktverschärfend als auch integrierend wirken. Unter welchen Bedingungen tragen sie eher zu Integration und friedlicher Konfliktbearbeitung bei?

Dies ist die Ausgangsfrage bei der nächsten Veranstaltung im Forum Internationale Punkt am Mittwoch, 14.6., um 18 Uhr im VHS-Haus an der Hagschen Poort. Dr. Eva Maria Hinterhuber ist Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Gender Studies an der Hochschule Rhein-Waal. Sie wird das Beispiel des interreligiösen Dialogs zwischen Judentum, Christentum und Islam in Deutschlands Zivilgesellschaft untersuchen. Nach dem Einführungsvortrag sind wie immer alle Anwesenden zur Diskussion eingeladen.

Die Arbeitsschwerpunkte von Prof. Dr. Hinterhuber sind Politische Soziologie, Partizipations- und Zivilgesellschaftsforschung, Religion, Migration und Integration sowie Friedens- und Konfliktforschung, regelmäßig aus einer Genderperspektive und mit regionalem Fokus auf Russland und Osteuropa.
Ausführliche Information zur Reihe bei den Veranstaltern HSRW, Haus Mifgash und VHS Kleve, www.vhs-kleve.de, Telefon 02821-7231-0.