Theateraufführungen in der Klever Stadthalle

Kindertheater-Tipp: Löwenzahn und Seidenpfote Löwenzahn und Seidenpfote, mit dem Stück einer der bekanntesten und erfolgreichsten Kinderbuchautoren…

Kindertheater-Tipp: Löwenzahn und Seidenpfote

Löwenzahn und Seidenpfote, mit dem Stück einer der bekanntesten und erfolgreichsten Kinderbuchautoren Deutschlands Horst Eckert, besser bekannt als Janosch, eröffnet der Fachbereich Kultur der Stadt Kleve am Mittwoch, 18. September um 15.30 Uhr (Einlass 15 Uhr) in der Stadthalle Kleve die neue Spielzeit für das Kindertheater.

Worum geht es in der Geschichte des Erfolgsautors? Es geht um Maus und Mauser, die in einer gemütlichen Kaffeekanne am Wiesenrand wohnen und alles haben, was das Herz begehrt. Das Einzige, was ihnen zu ihrem Glück noch fehlt, sind Kinder. Die Maus wünscht sich eine Tochter, die mit ihren weichen Seidenpfoten beim Nähen helfen kann. Der Mauser hätte gerne einen kräftigen Sohn, der bei der schweren Gartenarbeit hilft und die Katze vertreiben kann. Und dann eines Tages, mitten im Schlaf, bekommen die Mäuse zwei Kinder – einen Sohn und eine Tochter. Den Jungen nennen sie Löwenzahn, damit er so stark wie ein Löwe wird und das Mädchen heißt Seidenpfote, weil sie zart und lieb sein soll. Doch dann kommt alles genau anders. Löwenzahn bleibt schmächtig, aber schlau und Seidenpfote wird stark und mutig. Doch die beiden sind ein tolles Team und gemeinsam entdecken sie die Welt.

Karten zum Preis von 4,00 Euro sind an der Information des Rathauses, Minoritenplatz 1 oder der Tageskasse erhältlich.

 

Streichholzschachteltheater

Mit dem Streichholzschachteltheater, einem Schauspiel von Michael Frayn, startet der Fachbereich Kultur der Stadt Kleve am Dienstag, 19. September, um 20 Uhr in der Stadthalle Kleve in die neue Theaterspielzeit.

In diesem Stück wartet ein desillusionierter Kontraphon-Solist im Orchestergraben auf Takt 973. Ein Mitarbeiter des Nobelpreiskomitees versucht verzweifelt, die frohe Botschaft zu überbringen. Sir Geoffrye und Lady Hilarye werden aus ihrem 600 Jahre währenden Schlaf durch Bass-Gewummer geweckt, denn in beiden Krypten befindet sich heute ein Club. Wir betrachten Paare, die die Sätze des anderen beenden oder aufgrund der falschen Aussprache von Ländernamen am Nebentisch kurz davor sind, einen Mord zu begehen. Wir treffen auf nachtaktive Bühnenarbeiter im Theater und begegnen Ehebrechern und Politikern, Journalisten, Viel-Telefonierern und Logorrhoe-Patienten.

Frayn verbindet auf unterschiedlichen Kommunikationsebenen (von Pseudo-Shakespeare bis zur Lautsprecherdurchsage) puren Klamauk mit hintergründiger Philosophie. Absurd, grotesk und manchmal zum Schreien komisch. Wie ein „komödiantischer Wittgenstein“ (Guardian) entlarvt Michael Frayn in den 30 zündenden Unterhaltungen die sprachlichen Ungenauigkeiten und Verrenkungen unserer Zeit. Als Meister des britischen Hu­mors macht er uns klar, wie leicht es ist, sich misszuverstehen, aneinander vorbei zu reden oder sein Gegenüber als Stichwortgeber zu missbrauchen. Und er erfindet endlich (und ganz nebenbei) den tot geglaubten Sketch neu.

Karten sind an der der Information des Rathauses, der Abendkasse oder unter www.kleve.reservix.deerhältlich.