Traumata bei Flüchtlingen und ihre Folgen

Fortbildung für Freiwillige und pädagogisch Tätige in der Flüchtlingsarbeit Auf Anregung des Netzwerks Flüchtlinge und Asyl lädt die VHS Kleve…

Fortbildung für Freiwillige und pädagogisch Tätige in der Flüchtlingsarbeit

Auf Anregung des Netzwerks Flüchtlinge und Asyl lädt die VHS Kleve Freiwillige und pädagogisch Tätige in der Integrationsarbeit zu einer Fortbildungsveranstaltung ein. Der ursprüngliche Termin konnte wegen einer Bombenentschärfung nicht stattfinden.

Am Mittwoch, 3. Juli, von 18 bis 20 Uhr Uhr im VHS-Haus geht es nun um ein Thema, dessen Bedeutung kaum zu überschätzen ist: Flüchtlinge sind beinahe immer Traumata ausgesetzt, sei es dass diese im Herkunftsland geschahen oder später auf der Flucht. Solche Traumata, vor allem Gewalttaten jeglicher Art, können zu vielfältigen psychischen Problemen führen: von der Post-Traumatischen Belastungsstörung bis zu Depressionen oder auch zu Suchtproblemen. Im Vortrag schildert die Psychologin und Psychotherapeutin Prof. Eni S. Becker die psychischen und auch neurologisch-biologischen Folgen für die Betroffenen. Auch die Umstände des Lebens im Gastland Deutschland kommen zur Sprache. Anschließend bleibt Zeit für Fragen und Erfahrungsaustausch.  

Eni S. Becker ist Professorin für Klinische Psychologie an der Radboud Universität Nijmegen. Ihr Forschungsinteresse gilt kognitiven Prozessen und ihrer Rolle bei der Entstehung von psychischen Störungen, vor allem Angst und Depressionen. In den letzten Jahren hat sie sich darauf konzentriert, wie wir diese Prozesse zum Nutzen der Patienten beeinflussen können. Sie ist außerdem psychologische Psychotherapeutin und spezialisiert auf die Behandlung von Angststörungen.

Eintritt frei, Voranmeldung nicht erforderlich.