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Bürgermeisterin unterstützt Petition für bessere kinderärztliche Versorgung

Datum der Meldung: 20.09.2017

Seit März 2015 engagieren sich einige junge Mütter in Kleve und Umgebung, um auf die problematische Situation in den zunehmend überfüllten Kinderarztpraxen aufmerksam zu machen. Bereits heute finden zahlreiche Eltern keine Praxis mehr, die Kapazitäten hat, ihr Kind aufzunehmen. Und die Situation verschärft sich zunehmend.

Um die öffentliche Wahrnehmung der Versorgungsprobleme weiter zu verbessern haben die Vertreterinnen der Elterninitiative nun eine Online-Petition gestartet und mit Bürgermeisterin Sonja Northing eine prominente Unterstützerin gewonnen.

Am 15.09.2017 stellten die Vertreterinnen der Elterninitiative ihre Online-Petition bei Bürgermeisterin Sonja Northing und Jan Traeder, Fachbereichsleiter für Jugend und Familie der Stadt Kleve, vor.

"Wir protestieren vor allem gegen die Anwendung unterschiedlicher Maßstäbe bei der sog. Bedarfsplanung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss", so Nicole Tenbrink von der Elterninitiative. "Landregionen wie Kleve werden dadurch seit Jahren gegenüber Großstädten in der ärztlichen Versorgung benachteiligt und sind durch die geringere Arztdichte besonders empfindlich für die Probleme durch den Nachwuchsmangel bei jungen Ärzten", fügt Silvia Kleuren, neuestes Mitglied der Gruppe, hinzu. "Alle Bürger, die sich für dieses dringende Anliegen einsetzen wollen, können dies nun sehr einfach über den Link zur Online Petition unter www.ei-kleve.de tun." freut sich Bürgermeisterin Sonja Northing und dankt den engagierten Eltern.

Jan Traeder (Stadt Kleve - Fachbereich Jugend und Familie), Mitglieder  der   Elterninitiative  Kleve: Nicole Tenbrink, Beate Kohl, Silvia Kleuren, Daniela van Zandvoort und Bürgermeisterin Sonja Northing

Auf dem Foto v.l.n.r.: Jan Traeder (Stadt Kleve - Fachbereich Jugend und Familie), Mitglieder  der   Elterninitiative  Kleve: Nicole Tenbrink, Beate Kohl, Silvia Kleuren, Daniela van Zandvoort und Bürgermeisterin Sonja Northing

 

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