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Das neue Tor zur Innenstadt

Datum der Meldung: 22.11.2019

Nach neun Monaten Arbeit ist es geschafft: Der Vorplatz des Klever Bahnhofs präsentiert sich mit einem runderneuerten Gesicht. Dank der Verkehrsberuhigung sowie der Schaffung von Grünanlagen und Sitzmöglichkeiten wurde die Aufenthaltsqualität erhöht. Die Kosten von rund 260.000 Euro wurden zu 70 Prozent durch das Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt Kleve gefördert.

Eröffnung BahnhofsvorplatzesNachdem das Bahnhofsgebäude bereits in den vergangenen Jahren eine Aufwertung erfahren hat, konnte der Vorplatz nun nachziehen. „Vor dem Umbau war dieser Bereich lediglich eine Hol- und Bringzone für die Reisenden und lud keineswegs dazu ein, dort zu verweilen“, erinnert sich Bürgermeisterin Sonja Northing. Daher freut sie sich, dass dieses Kapitel der Vergangenheit angehört. „Die Platzgestaltung trägt dazu bei, dass man sich dort nun wohler fühlt; die Aufenthaltsqualität hat sich deutlich erhöht.“

„Mobilitätsoptionen verknüpfen“

Den Planern war es jedoch nicht nur wichtig, den Wohlfühlcharakter des Bahnhofsvorplatzes zu verbessern, sondern auch seinen praktischen Nutzen zu erhöhen. So sind 20 Fahrradstellplätze entstanden, direkt an den Aufenthaltsbereich schließen zudem Kurzzeitparkplätze für PKW an. „Für uns war es entscheidend, verschiedene Mobilitätsoptionen bestmöglich zu verknüpfen. Dazu gehören beispielsweise auch Taxi-Stellplätze, Car-Sharing und der Übergang zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB)“, erklären Jürgen Rauer, Technischer Beigeordneter, und Bernhard Klockhaus, Leiter des Fachbereichs Tiefbau. Auch die Verbindung zur Herzogstraße und damit zur Innenstadt wurde auf diese Weise verbessert.

Ein maßgeblicher Bestandteil des neuen Bahnhofsvorplatzes ist das Pflaster, das sich durch seine offene Verbandsführung, also ohne strenges rechtwinkliges Fugenbild, auszeichnet und den Aspekt der Barrierefreiheit erfüllt.

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