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Empfang von 12 Überlebenden aus Konzentrationslagern

Datum der Meldung: 06.06.2017

Bürgermeisterin Sonja Northing empfing eine Gruppe von 12 polnischen Überlebenden aus Konzentrationslagern und Ghettos im Klever Interimsrathaus.

Bereits zum 11. Mal sind nun schon Gruppen mit Unterstützung des Freiburger Hilfswerkes „Maximilian-Kolbe-Werk“ auf der Wasserburg in Rindern zu Gast (28.05. – 09.06.2017).

Die heute 72 90-jährigen waren Kinder, Jugendliche bzw. jugendliche Erwachsene, als sie schreckliche Erfahrungen mit Deutschen machten: Die 12 überlebenden Zeitzeugen waren Häftlinge u.a. in den Konzentrationslagern Gross-Rosen, Nordhausen Dora, Siemianowice, Majdanek, Auschwitz-Birkenau sowie im Warschauer Ghetto. 

Empfang von 12 Überlebenden aus Konzentrationslagern und Ghettos mit Bürgermeisterin Sonja NorthingIm Beisein der hauptamtlich pädagogischen Mitarbeiterin der Wasserburg, Frau Beate Weghake, der ehrenamtlichen Mitarbeiterin des Maximilian-Kolbe-Werkes, Frau Resi Lüttmann, und der Dolmetscherin Frau Agnieszka Czarnik dankte Bürgermeisterin Sonja Northing den Gästen aus Polen für ihr Kommen und ihren Mut, Versöhnung möglich zu machen.

Die Gruppe ist innerhalb ihres zweiwöchigen Aufenthaltes in einem Kreis von Menschen, die ein ähnliches Schicksal erfahren haben. Das gibt ihnen die Möglichkeit, von ihrer Geschichte zu erzählen und in der gemeinsamen Erinnerung und im gemeinsamen Sprechen darüber diese schlimmen Erfahrungen zu verarbeiten. Bei Ausflügen in die Städte am Niederrhein und in die benachbarten Niederlande lernen sie ein anderes Deutschland kennen und erleben ganz praktisch, wie ein neues Zusammenleben in Europa aussehen kann. Schwerpunkt des diesjährigen Aufenthaltes  in Kleve sind Zeitzeugengespräche in verschiedenen Schulen und in der Wasserburg Rindern.

 

 

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