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#frogdatfröle in 17 Sprachen

Datum der Meldung: 22.02.2019

Das studentische Projekt „Frog dat Fröle" macht auf sexualisierte Übergriffe zur Karnevalszeit aufmerksam. Das Projekt wurde vor drei Jahren ins Leben gerufen und wird durch Studierende des Studiengangs „Gender and Diversity" an der Hochschule-Rhein-Waal weiter geführt. Mit Bannern, Flyern, Kamellen, Stickern und der Videobotschaft des Klever Prinzen Tobias der Stimmungsvolle wird diese Botschaft verbreitet. „Nein heißt Nein! Auch in der närrischen Zeit!", sagen die studentischen Fröles gemeinsam mit dem Prinzen.

Banner Frog dat FröleAn der Brücke vor dem Klever Festzelt wird mit zwei Bannern auf „Frog dat Fröle" in 17 Sprachen aufmerksam gemacht. Über die sozialen Medien wird der Slogan „Frog dat Fröle" / #frogdatfröle (zu Hochdeutsch „Frag die Frau") ebenfalls verbreitet.

„Frog dat Fröle" ruft dazu auf, jeder Frau und jedem Mädel eine unbeschwerte Karnevalzeit, frei von Belästigungen und sexueller Gewalt, zu ermöglichen. Das empfinden für sexuelle Grenzüberschreitungen ist von Person zu Person unterschiedlich und in jedem Falle gültig und berechtigt. Auch wenn eine Einwilligung zur Nähe stattgefunden hat, kann sich die Person jederzeit umentscheiden. Über klare Grenzen zu reden ist daher sehr wichtig!

Durch Respekt entsteht ein jeckes Treiben, in der närrischen Zeit. Jeder hat das Recht, seine Grenzen selber zu setzen. Dabei ist alles legitim . Niemand muss sich für seine Grenzen rechtfertigen!Und auch für andere gilt: „Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Grenzen einer Person überschritten werden, ist es wichtig die betroffene Person anzusprechen und ihr Hilfe anzubieten!", so die Klever Gleichstellungsbeauftragte, Yvonne Tertilte-Rübo, die das Projekt begleitet.
Für ausführlichere Auskünfte stehen unten weiterführende Informationen zur Verfügung.

Ansprechpartner

Name Kontakt
Tertilte-Rübo, Yvonne
Minoritenplatz 1
47533 Kleve
Tel.:0 28 21 / 84 - 279
E-Mail: Yvonne.Tertilte-Ruebo@Kleve.de

Weiterführende Informationen

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