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Licht aus – Klimaschutz an!

Datum der Meldung: 26.03.2021

Die Stadt Kleve beteiligt sich an der „Earth Hour"

Lichtschalter, ein oder aus? Klimaschutz, ja oder nein? Weltweit stimmen Menschen, Städte und Unternehmen während der Earth Hour 2021 für mehr Klimaschutz. Sie schalten am Samstag, 27. März, um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht aus. Bekannte Bauwerke stehen wieder in symbolischer Dunkelheit, darunter Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor, der Big Ben in London und die Christusstatue in Rio de Janeiro. Kleve wird in diesem Jahr für eine Stunde die Beleuchtung der Schwanenburg, der Stiftskirche, des Rathauses, der Gebäude der Volksbank Kleverland, der Umweltbetriebe der Stadt Kleve und der Stadtwerken Kleve GmbH abschalten. Außerdem werden, wie schon von Bürgermeister Wolfgang Gebing bekannt gegeben, bei den Schulneubauten erneuerbare Energien zum Einsatz kommen, z. B. ein Eisspeicher und Photovoltaik Anlage an der Joseph Beuys Gesamtschule. Aber auch die Bestandsgebäude der Stadt Kleve, z. B. das Rathaus, rücken in den Fokus, um festzustellen, wo Photovoltaik Anlagen installiert werden können. Denn so Gebing: "Wir geben uns nicht mit einer Stunde weniger Verbrauch zufrieden, sondern werden kontinuierlich die CO2 Emissionen der Stadt Kleve senken, um den Klimaschutz voranzubringen, so z. B. mit der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf klimafreundliche LEDs."

Gebing lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich ebenfalls zu beteiligen: „Die Earth Hour zeigt, wie sich Menschen gemeinsam auf der ganzen Welt für den Erhalt des Planeten einsetzen. Jede und Jeder kann sich mit dem symbolischen Lichtausschalten in den eigenen vier Wänden beteiligen." Dinner in the Dark, Verstecken spielen mit den Kindern, malen mit Leuchtfarben: Der WWF lädt alle ein, bei der Earth Hour digital mitzumachen und unter dem Hashtag #LichtAus und #EarthHour davon zu erzählen.

In Deutschland steht die weltweite Aktion 2021 ganz im Zeichen des Klimaschutzes. Die nächsten zehn Jahre sind entscheidend, um eine unkontrollierte Klimakrise zu verhindern. Wenn es nicht gelingt, die Erderhitzung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen, könnte jede sechste Art aussterben. Wetterextreme werden häufiger - Waldbrände, Dürren und Überflutungen heftiger. Jedes zehntel Grad zählt. Alle können am Lichtschalter ein Zeichen setzen, dass die Erderhitzung auch in Zeiten der Corona-Pandemie nicht vergessen ist.

Die Earth Hour des WWF findet dieses Jahr bereits zum fünfzehnten Mal statt. Ihren Anfang nahm die Aktion im Jahr 2007 in Sydney. Mittlerweile wird die „Stunde der Erde" auf allen Kontinenten in mehr als 180 Ländern veranstaltet. Weltweit nehmen mehr als 7.000 Städte teil, allein in Deutschland waren es 367 im vergangenen Jahr.

Alle Infos und Orte gibt es beim WWF Deutschland auf www.wwf.de/earth-hour.

Ansprechpartner

Name Kontakt
Bomblat, Christian
Minoritenplatz 1
47533 Kleve
Tel.:0 28 21 / 84 - 437
E-Mail: Christian.Bomblat@kleve.de

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