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Offenlage für den Bebauungsplan am Minoritenparkplatz

Datum der Meldung: 04.08.2018

Die Entwicklung des Minoritenparkplatzes ist den Kleverinnen und Klevern ein wichtiges Anliegen. Nachdem alle erforderlichen Gutachten vorliegen und der Rat die Offenlage des Bebauungsplanes beschlossen hat, kann die Offenlage durchgeführt werden.

In der Zeit vom 13.08.2018 bis zum 24.09.2018 besteht für alle Interessierten erneut die Möglichkeit, sich den Bebauungsplan anzusehen und ihre Anregungen abzugeben. Dies ist bei der Stadt Kleve, Fachbereich Planen und Bauen, Minoritenplatz 1, Zimmer 3.29, 47533 Kleve, während der Dienststunden möglich. Die eingebrachten Anregungen werden dem Rat anschließend mit einem Abwägungsvorschlag zur Entscheidung vorgelegt.

Ziel des eingeleiteten Verfahrens ist es, den Bereich um den Minoritenparkplatz in der Klever Innenstadt neu zu ordnen und einer, der Zentrumslage angemessenen, Bebauung zuzuführen. Nach Vorgaben des Klever Rates wurden Eckpunkte für eine Entwicklung des Minoritenparkplatzes aufgestellt. Aus diesen Eckpunkten wurden Bebauungsvarianten erarbeitet. In der frühzeitigen Beteiligung wurden drei verschiedene Bebauungsmöglichkeiten vorgestellt und, unter Berücksichtigung der eingegangenen Anregungen, ein neuer Entwurf erstellt.

Dieser Entwurf zeigt eine verlängerte und verbreiterte Wallgrabenzone auf. Die verbliebenen zwei Baufenster werden hinter die innere historische Stadtmauer zurückgesetzt. Damit nimmt die Bebauung die Altstadtstruktur wieder auf. Im historischen Zwischenraum zwischen innerer und äußerer Stadtmauer soll eine Wegeverbindung zwischen Haus Koekkoek und dem ehemaligen Bensdorpgelände aufgenommen und neu geschaffen werden. Zusätzlich wird hier auch die Verbindung zur Hochschule gestärkt.

Hinter der äußeren Stadtmauer soll die vorhandene öffentliche Grünfläche (Wallgrabenzone) verlängert und bis an die äußere Stadtmauer verbreitert werden. Die Wallgrabenzone soll als Erholungsfläche und Treffpunkt der Öffentlichkeit dienen.

Der Rathausplatz bietet genügend Möglichkeiten für Veranstaltungen und Aktionen. Der Platz am Netelenhorst bietet dem Denkmal ausreichend Raum und verbindet so die neuen Baufenster mit der Herzogstraße.

Der Bebauungsplanentwurf weist derzeit eine dreigeschossige Bebauung mit Dachgeschoss auf. Verschiedene innenstadttypische Nutzungen, wie Einzelhandel, Dienstleistungen und Wohnen in den Obergeschossen sollen möglich sein.

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