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Reihenkonzert: Telemann unterhält sich mit Vivaldi

Datum der Meldung: 29.11.2017

Elbipolis - OrchesterDas Elbipolis Barockensemble begleitet Blockflötistin Anna Fusek

Unter dem Titel „Affetti diversi“ stehen im Mittelpunkt des letzten Reihenkonzertes in diesem Jahr die Musik des Barockzeitalters und die durch sie dargestellten Gefühle und Leidenschaften. Das Hamburger Barockensemble Elbipolis reist zusammen mit der elektrisierenden Blockflötistin Anna Fusek an, um dem Publikum einen Dialog von Georg Philipp Telemann und Antonio Vivaldi darzubieten. Mit der Musik dieser beiden einander zugeneigten Barockmeister im Ohr reist das Publikum am Dienstag, den 12. Dezember, 20 Uhr, in der Stadthalle Kleve von der norddeutschen Hafenstadt Hamburg in die italienische Lagunenstadt Venedig.

In ganz unterschiedlicher Tonsprache begegnen sich in diesem Konzert der Europäer Telemann und der Vollblut-Italiener Vivaldi. Beide entwickelten die musikalischen Affekte, die „affetti diversi“, ihrer Musik nicht streng einer Idee untergeordnet, sondern frei nach den Besonderheiten und Klanglichkeiten der jeweils eingesetzten Instrumente. Zusammen mit dem Ensemble „Elbipolis“ aus der „Stadt an der Elbe“, das sich mit Neu- und Wiederentdeckungen der Alten Musik einen Namen gemacht hat und erneut in Kleve gastiert, schlägt die junge, brillante Blockflötistin Anna Fusek in diesem Dezember-Konzert eine Brücke zwischen Europas Norden und dem sonnigen, italienischen Süden. Als vielseitige Musikerpersönlichkeit, die neben der Blockflöte auch die Barockvioline und das Klavierspiel virtuos beherrscht, ist die aus Prag stammende Anna Fusek nach Studien in Rotterdam, Berlin, Basel und New York ohnehin eine Grenzgängerin, die gerade zwischen Amsterdam und Wien die Konzertsäle im Sturm erobert.

Anna FusekWährend Vivaldi Zeit seines Lebens Italien treu blieb, reiste der gebildete Telemann schon damals durch die Länder Europas, nahm internationale Einflüsse auf und kombinierte in nur einer Suite eine französische Ouvertüre, eine italienische Air und eine polnische Polonaise. Auf dem Konzertprogramm stehen Divertimenti, Suiten und Concerti für Streicher, Blockflöte, Sopranino und auch ein Doppelkonzert aus der barocken Komponistenschublade. Anhand der abgestaubten Partituren und mit viel Schwung stürzen sich die engagierten Musiker in die reizvollen Klangwelten dieser beiden prägenden Musikerpersönlichkeiten des Barockzeitalters.

Um 19 Uhr (s.t.) gibt Andreas Daams – entweder mit der Solistin Anna Fusek oder mit Ensembleleiter Jürgen Groß - die Konzerteinführung „Das dritte Ohr“.

Konzertkarten (16 €/Schüler und Studenten: 8 €) gibt es an der Rathaus-Info der Stadt Kleve (Tel. 0049-2821-84600), beim Fachbereich Kultur (Tel. 02821-84254), sowie an der Abendkasse (Tel. 02821-970808). Einlass: „kurz vor 19 Uhr“.

 

Ansprechpartner

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Derks, Stephan
Minoritenplatz 1
47533 Kleve
Tel.:0 28 21 / 84 - 254
E-Mail: Stephan.Derks@Kleve.de

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