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Weitere Fassaden in der Innenstadt saniert

Datum der Meldung: 26.09.2019

Logo Integriertes HandlungskonzeptDie Klever Innenstadt macht sich weiter fit für die Zukunft. Im Rahmen des Fassaden- und Hofflächenprogramms des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt Kleve wurden gleich mehrere Fassadensanierungen gefördert. Die Eigentümer bekommen bis zu 50 Prozent der Kosten erstattet.

Ob Schloßtorstraße, Stechbahn, Große Straße oder Hagsche Straße: Quer verteilt durch die Klever City haben Hauseigentümer das Fassaden- und Hofflächenprogramm in Anspruch genommen. Das freut Citymanagerin Anke Sandkamp, geb. Haun: „Das Ergebnis zeigt, dass immer mehr Immobilienbesitzer das Förderprogramm auf dem Schirm haben, wenn sie sich entscheiden, der Fassade einen frischen Anstrich zu verpassen, das Dach zu erneuern oder den Innenhof umzugestalten.“

In der Hagsche Straße haben sich beispielsweise gleich mehrere Eigentümer entschieden, auf die Fördermittel, die im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Innenstadt Kleve zur Verfügung stehen, zuzugreifen. Ein Ladenlokal hat eine moderne Fensterfront erhalten, ein anderes Gebäude hat von Fassadenanstrich über -gestaltung bis hin zur kompletten Dachsanierung eine intensive Auffrischungskur erfahren.

Weitere Maßnahmen in der Umsetzung

Derzeit befinden sich in verschiedenen Teilen der Klever Innenstadt weitere Maßnahmen in der Umsetzungs- bzw. Vorbereitungsphase. Und auch für den weiteren Verlauf des Projekts stehen noch Fördermittel bereit, bestätigt Anke Sandkamp: „Wer Interesse am Fassaden- und Hofflächenprogramm hat, kann das Citymanagement gerne zwecks einer kostenlosen Modernisierungsberatung kontaktieren – telefonisch unter 0 28 21 - 711 56 56 oder per E-Mail an citymanagement@kleve.de.“ Die Beratungsgespräche werden gemeinsam mit dem Modernisierungsberater Martin Eiselt durchgeführt.

Es werden bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten kofinanziert. Die Höchstfördersumme liegt dabei bei 12.500 Euro oder bei maximal 60 Euro pro Quadratmeter zu sanierender Fläche. Als Mindestinvestition für ein Vorhaben sind jedoch Gesamtinvestitionen von 2.000 Euro erforderlich.

Hintergrund

Das Integrierte Handlungskonzept bildet den Rahmen für die Entwicklung der Innenstadt bis Ende 2022. „Integriert“ bedeutet, dass alle Themenfelder und Funktionen einer Innenstadt berücksichtigt werden (Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und öffentlicher Raum) und dass unterschiedliche Gruppen und Akteure  einbezogen werden. Für Kleve wurde 2013 ein Integriertes Handlungskonzept erarbeitet. In diesem Konzept sind drei Themenfelder als Schwerpunkte festgelegt: Öffentlicher Raum, Baukultur und Kommunikation. Gefördert wird das Integrierte Handlungskonzept über die Städtebauförderung von Bund und Land, vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

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