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Wo liegen die Stärken der Klever Innenstadt?

Datum der Meldung: 07.08.2018

Logo Integriertes Handlungskonzept„Woher stammen Ihre Kunden?" „Wie bewerten Sie die gegenwärtige wirtschaftliche Situation und die Umsatzentwicklung Ihres Unternehmens?" Diese und weitere Fragen finden sich in einem Fragebogen des Citymanagements Innenstadt Kleve und der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer (IHK), der nun an Klever Gewerbetreibende verschickt wurde. „Wir möchten mithilfe des Fragebogens das Stimmungsbild und die aktuelle Situation des Einzelhandels aus Sicht der Klever Gewerbetreibenden erfassen und in die Planungen der künftigen Innenstadtentwicklung einbeziehen", erklärt Citymanagerin Anke Haun. Zwei Wochen lang haben die Gewerbetreibenden Zeit, den Fragebogen online auszufüllen.

Auch, welche Anregungen die Einzelhändler für die Zukunft der Klever Innenstadt haben, soll mithilfe des Fragebogens herausgefunden werden. Michael Rüscher von der Niederrheinischen IHK erläutert wie: „Wir möchten in Erfahrung bringen, wie die Gewerbetreibenden etwa auf die Herausforderungen durch den Onlinehandel reagieren und wo sie besondere Stärken der Klever Innenstadt sehen." In den nächsten Tagen erhalten die betroffenen Gewerbetreibenden Post von der IHK mit den Zugangsdaten zur Umfrage.

Nach Beendigung der Befragung werden die Fragebögen ausgewertet und die Ergebnisse anonymisiert als Grundlage für die weiteren Planungen genutzt. „Um einen umfassenden Einblick in die aktuelle Situation der Klever Händler, Gastronomen und Dienstleister zu bekommen, sind wir auf die Teilnahme und die Expertise der Gewerbetreibenden angewiesen," sind sich Anke Haun und Michael Rüscher einig und appellieren daher an die Beantwortung des Fragebogens.

Hintergrund

Das Integrierte Handlungskonzept bildet den Rahmen für die Entwicklung der Innenstadt bis Ende 2018. „Integriert“ bedeutet, dass alle Themenfelder und Funktionen einer Innenstadt berücksichtigt werden (Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und öffentlicher Raum) und dass unterschiedliche Gruppen und Akteure  einbezogen werden. Für Kleve wurde 2013 ein Integriertes Handlungskonzept erarbeitet. In diesem Konzept sind drei Themenfelder als Schwerpunkte festgelegt: Öffentlicher Raum, Baukultur und Kommunikation. Gefördert wird das Integrierte Handlungskonzept über die Städtebauförderung von Bund und Land, vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

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