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Ausnahmegenehmigung zur Durchführung von Transporten an Samstagen eines jeden Juli/August

Während des Hauptferienzeitraums (01.07. – 31.08.) sind Transporte an Samstagen zwischen 07.00 Uhr und 20.00 Uhr mit Lastkraftwagen mit einer zulässigen Gesamtmasse über 7,5 Tonnen sowie mit Lastkraftwagen mit Anhängern zur geschäftsmäßigen oder entgeltlichen Beförderung von Gütern einschließlich damit verbundener Leerfahrten u. U. genehmigungspflichtig. Das Genehmigungserfordernis besteht bei Fahrten über die nachfolgend aufgelisteten Autobahnen/Bundesstraßen:

  • A 1 von Autobahnkreuz Köln-West über Autobahnkreuz Leverkusen-West, Wuppertal, Kamener Kreuz, Münster bis Anschlussstelle Lohne/Dinklage,
  • A 2 von Autobahnkreuz Oberhausen bis Autobahnkreuz Bad Oeynhausen,
  • A 3 von Autobahnkreuz Oberhausen bis Autobahnkreuz Köln-Ost, von Mönchhof Dreieck über Frankfurter Kreuz bis Autobahnkreuz Nürnberg,
  • A 5 von Darmstädter Kreuz bis Anschlussstelle Karlsruhe-Süd und von der Anschlussstelle Offenburg bis zumAutobahndreieck Neuenburg,
  • A 6 von Anschlussstelle Schwetzingen-Hockenheim bis Autobahnkreuz Nürnberg-Süd,
  • A 7 von Anschlussstelle Schleswig/Jagel bis Anschlussstelle Hamburg-Schnelsen-Nord, von Anschlussstelle Soltau-Süd bis Anschlussstelle Göttingen-Nord, von Autobahndreieck Schweinfurt/Werneck über Autobahnkreuz Biebelried, Autobahnkreuz Ulm/Elchingen und Autobahndreieck Allgäu bis zum Autobahnende Bundesgrenze Füssen,
  • A 8 von Autobahndreieck Karlsruhe bis Anschlussstelle München-Obermenzing und von Anschlussstelle München-Ramersdorf bis Anschlussstelle Bad Reichenhall,
  • A 9 Berliner Ring (Abzweig Leipzig/Autobahndreieck Potsdam) bis Anschlussstelle München-Schwabing,
  • A 10 Berliner Ring, ausgenommen der Bereich zwischen der Anschlussstelle Berlin-Spandau über Autobahndreieck Havelland bis Autobahndreieck Oranienburg und der Bereich zwischen dem Autobahndreieck Spreeau bis Autobahndreieck Werder,
  • A 45 von Anschlussstelle Dortmund-Süd über Westhofener Kreuz und Gambacher Kreuz bis Seligenstädter Dreieck,
  • A 61 von Autobahnkreuz Meckenheim über Autobahnkreuz Koblenz bis Autobahndreieck Hockenheim,
  • A 81 von der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen bis Anschlussstelle Gärtringen,
  • A 92 von Autobahndreieck München-Feldmoching bis Anschlussstelle  Oberschleißheim und von Autobahnkreuz Neufahrn bis Anschlussstelle Erding,
  • A 93 von Autobahndreieck Inntal bis Anschlussstelle Reischenhart,
  • A 99 von Autobahndreieck München Süd-West über Autobahnkreuz   München- West, Autobahndreieck München-Allach, Autobahndreieck München-Feldmoching, Autobahnkreuz München-Nord, Autobahnkreuz München-Ost, Autobahnkreuz München-Süd sowie Autobahndreieck München/Eschenried,
  • A 215 von Autobahndreieck Bordesholm bis Anschlussstelle Blumenthal,
  • A 831 von Anschlussstelle Stuttgart-Vaihingen bis Autobahnkreuz Stuttgart,
  • A 980 von Autobahnkreuz Allgäu bis Anschlussstelle Waltenhofen,
  • A 995 von Anschlussstelle Sauerlach bis Autobahnkreuz München-Süd.
  • B 31    von Anschlussstelle Stockach-Ost der A 98 bis Anschlussstelle    Sigmarszell   der A 96,
  • B 96    Neubrandenburger Ring bis Berlin.

 

Für folgende Fahrten ist keine Genehmigung erforderlich:

  • kombinierter Güterverkehr Schiene-Straße vom Versender bis zum nächstgelegenen Verladebahnhof oder vom nächstgelegenen Entladebahnhof bis zum Empfänger,
  • kombinierter Güterverkehr Hafen-Straße zwischen Belade- oder Entladestelle und einem innerhalb eines Umkreises von höchstens 150 Kilometern gelegenen Hafen (An- oder Abfuhr),
  • Beförderungen von
    - frischer Milch und frischen Milcherzeugnissen,
    - frischem Fleisch und frischen Fleischerzeugnissen,
    - frischen Fischen, lebenden Fischen und frischen Fischerzeugnissen,
    - leicht verderblichem Obst und Gemüse,
  • Beförderung von Material der Kategorie 1 nach Artikel 8 und Material der Kategorie 2 nach Artikel 9, Buchstabe f, Ziffer i der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. Oktober 2009 mit Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1774/2002 (Verordnung über tierische Nebenprodukte) (ABl. L 300 vom 14.11.2009, S. 1; L 348 vom 4.12.2014, S. 31),
  • dringlicher Einsatz von Bergungs-, Abschlepp- und Pannenhilfsfahrzeugen,
  • Transport von lebenden Bienen,
  • Leerfahrten, die im Zusammenhang mit o. g. Fahrten stehen.
Notwendige Unterlagen

Für die Beantragung benötigen Sie

  • einen schriftlichen Antrag mit Begründung (einschl. Angaben zu den beförderten Gütern) und einen Nachweis der Erforderlichkeit des Transports während der Verbotszeit mit dem beantragten Transportmittel,
  • den Kraftfahrzeugschein bzw. die Zulassungsbescheinigung Teil 1 (neue EU-Zulassungsdokumente); für ausländische Fahrzeuge, in deren Zulassungsdokumenten die zulässige Gesamtmasse nicht eingetragen ist,
  • eine entsprechende amtliche Bescheinigung. 
Bearbeitungszeit

Um eine zeitgerechte Bearbeitung zu gewährleisten ist der Antrag wenigstens 14 Tage vor dem geplanten Transport zu stellen. Grundsätzlich erfolgt die Zustellung des Genehmigungsbescheides innerhalb 1 Woche nach Beantragung auf dem Postweg.

Gebühren
  • je Ausnahmegenehmigung 30,00 €
Rechtsgrundlagen
  • § 4 Abs. 1, 2 Ferienreiseverordnung (FerReiseV)
  • Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr vom 25. Januar 2011 (BGBl. I S. 98)
  • Allgemeinverfügung Nr. 16 (Gebühren für Maßnahmen im Straßenverkehr) vom 12.12.2001

 

Ansprechpartner

Name Kontakt
Morawietz, Herbert
Minoritenplatz 1
47533 Kleve
Tel.:0 28 21 / 84 - 403
E-Mail: Herbert.Morawietz@Kleve.de

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