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Insektenfreundliches Kleve

Wildblumen in Verkehrsinsel

Ein drastischer Rückgang unserer Insekten ist seit einiger Zeit in aller Munde. Und mit den Insekten verschwinden auch andere Tierarten immer spürbarer aus der Landschaft. Die Artenvielfalt nimmt stetig ab. Die Ursachen liegen unter anderem in der modernen Landwirtschaft, in der zunehmenden  Flächenversiegelung, der Lichtverschmutzung (Verwirrung der Insekten bei Nacht) und in der Dezimierung wichtiger Lebensräume wie Streuobstwiesen, Hecken, Brachflächen und Saumstrukturen. Diese verschwinden durch Bebauung, Nutzungsintensivierung, mangelnde Pflege oder einfach durch den allgemeinen, gut gemeinten „Ordnungssinn“. Doch gerade diese kleinen Nischen sind von großer Bedeutung. Als Folge des Rückgangs kommt es zum Beispiel dazu, dass unsere Wild- und Kulturpflanzen weniger bestäubt werden und damit weniger Früchte entstehen und dass das gegenseitige Regulieren der Arten geschwächt wird oder wegfällt.

Was kann gegen den Insektenrückgang unternommen werden?

Die Umweltbetriebe der Stadt Kleve AöR haben begonnen, dem Rückgang der Insekten im Stadtgebiet entgegen zu wirken. So wurden bereits Wildblumenwiesen angelegt, Nisthilfen für Insekten installiert und vermehrt Grünflächen extensiv gepflegt. Weitere Maßnahmen sollen folgen.

Auch Sie können in Ihrem Garten, Vorgarten -  sogar auf dem Balkon - viel tun, um Insekten den nötigen Lebensraum zu geben. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Danke für Ihre Unterstützung!

Ansprechpartner

Name Kontakt
Verfürth, Michael
Brabanter Straße 62
47533 Kleve
Tel.:0 28 21 / 89 94 - 13
E-Mail: Michael.Verfuerth@kleve.de

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