Inhalt

Das Beste davor war ein Klavierquartett

PROGRAMM:
Gustav Mahler Klavierquartettsatz a-moll
Gabriel Fauré Klavierquartett Nr. 1 c-moll op. 15
Johannes Brahms Klavierquartett Nr. 2 A-Dur op. 26

INTERPRETEN:
Portrait Severin von Eckardstein
Severin von Eckardstein Klavier      
Protrait Franziska Hölscher
Franziska Hölscher Violine
Portrait Isabelle van Keulen
Isabelle van Keulen Viola
Portrait Danjulo Ishizaka
Danjulo Ishizaka Violoncello

  „Das Beste davon war ein Klavierquartett.“

Gustav Mahler über seine Jugendwerke

Mahlers einziger erhaltener Klavierquartettsatz ist das Jugendwerk eines 16jährigen Studenten am Wiener Konservatorium. Die in seinem Vorbild Brahms verwurzelte Arbeit klingt zeitverbunden und visionär zugleich. Da Mahler fast alle seine frühen Werke verloren gehen ließ, ist dieser Satz ein wichtiges Zeugnis seiner selten zu hörenden Kammermusik.

Da er sich als einer der wenigen Komponisten Frankreichs im ausgehenden 19. Jahrhundert intensiv der Kammermusik widmete, wurde Gabriel Fauré auch „französischer Brahms“ genannt. Sein frisches und gleichzeitig ausbalanciertes Klavierquartett gehört zu Faurés beliebtesten Kammermusikwerken und kündet von einem neuen Ton des Impressionismus. Das 2. Klavierquartett des großen Meisters Johannes Brahms schließlich ist ein großflächiges Werk mit autobiographischen Zügen. Er räumte ihm einen langen Reifungsprozess ein und lenkte auf die von Schumann beschworenen „neuen Bahnen“, spielt mit Lyrik, Dramatik und Melancholie. Die vier Interpreten sind Meister ihres Fachs und  garantieren, zum Quartett zusammen gefunden, mit herausragender Spielkunst einen intensiven, farbenreichen und hochromantischen Konzertabend!

Severin von Eckardstein zählt zu den führenden Pianisten seiner Generation, Stipendiat der Mozartgesellschaft und der Studienstiftung des Dt. Volkes, Unterricht und Kurse u.a. bei Alfred Brendel, Leon Fleisher, Menahem Pressler, gewann u.a. den Königin-Elisabeth-Wettbewerb Brüssel, den ARD-Musikwettbewerb und einen ECHO Klassik, vielfach zu Gast beim Klavierfestival Ruhr und anderen renommierten Musikfestivals, Konzerte mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Philippe Herreweghe, Paavo Järvi u.a., Debüts mit dem Royal Concertgebouw Ochestra, im Konzerthaus Berlin, Kammermusik mit Baiba Skride, Heinrich Schiff, Nicolas Altstaedt und Igor Levit, Repertoire vom Barock bis ins 21. Jahrhundert.

Franziska Hölscher debütierte im Alter von 19 Jahren an der Seite von Martha Argerich, zählt zu den gefragtesten Geigerinnen der jüngeren Generation, Konzerte als Solistin und Kammermusikerin im In- und Ausland, auf Festivals in Schleswig Holstein, Bachwochen, Schubertiaden, in den Musikzentren Berlin, Köln, Amsterdam, Brüssel, Wien und Zürich, u.a. mit Mojca Erdmann, Martin Helmchen, Nils Mönkemeyer, Andreas Ottensamer und Christian Poltéra, gemeinsam mit Severin von Eckardstein künstlerische Leitung der Kammermusikreihe „Klangbrücken“ im Konzerthaus Berlin.

Isabelle van Keulen spielt Violine seit dem 6. Lebensjahr, Studium in Amsterdam und Salzburg, erobert von ihrer niederländischen Heimat aus mit Violine und Viola die Konzertpodien der Welt, musikalische Vielseitigkeit und charismatische Ausstrahlung, Auftritte mit bedeutenden Orchestern von Berlin bis Zürich und Manchester bis Tokyo, Kammermusik mit Ronald Brautigam, Hannes Minnaar, Sharon Kam, besonderes Engagement für Werke des 20. und 21. Jahrhunderts, Erkki-Sven Tüür widmete ihr ein Violinkonzert, Diskographie mit enormer Bandbreite u.a. mit einer Gesamteinspielung von Beethovens Violinsonaten, aber auch mit Tango Nuevo des Isabelle van Keulen Ensembles, Professorin für Violine und Viola an der Hochschule für Musik Luzern.

Danjulo Ishizaka gehört weltweit zu den herausragenden Cellisten seiner Generation, Studium bei Boris Pergamenschikow und Tabea Zimmermann, erste Konzerte im Alter von 17 Jahren in der Berliner Philharmonie und weitere Debuts u.a. in der Carnegie Hall New York, 2012 mit dem bedeutendsten Musikpreis Japans, dem Hideo Saito Memorial Fund Award, ausgezeichnet, ECHO Klassik und Gramophone Award für CD-Einspielungen, Konzerte mit Gidon Kremer, Lisa Bathiashvili, und Elena Bashkirova, mit führenden Orchestern und Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Rostropovich und Penderecki u.a., Professor für Violoncello an der Musikhochschule Dresden, spielt das Stradivari Cello „Feuermann“ (1730) der Nippon Music Foundation, früher gespielt von Eduard Feuermann, zudem stellt ihm die Kronberg Academy ein zuvor von Pergamenschikow gespieltes Cello zur Verfügung.

Datum14.03.2017
Uhrzeit20.00 bis 22.30 Uhr
OrtStadthalle
Lohstätte 7
47533 Kleve
Telefon: 02821/97 08 08
KategorieKonzerte und Musik, Reihenkonzerte, Konzerte
VeranstalterFachbereich Kultur der Stadt Kleve
Minoritenplatz 1
47533 Kleve
Telefon: 02821/84-254
Homepagewww.kleve.de
E-Mail:stephan.derks@kleve.de
Preisangabe ab 14,00 Euro
TicketagenturBürgerbüro der Stadt Kleve
Minoritenstraße 1
47533 Kleve
Telefon:0 28 21 / 8 46 00

nach oben