Inhalt

Es flogen Ihm hundert Herzen zu

PROGRAMM:
Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfoniesatz Nr. 1 c-moll
Robert Volkmann Serenade d-moll op. 69
Felix Mendelssohn Bartholdy Konzert für Violine und Streicher d-moll
Hector Berlioz „La mort d’Ophélie“ für Violoncello und Orchester,
„Reverie et Caprice“ op. 8 für Violine und Streicher
Felix Mendelssohn Bartholdy Streichersinfonie Nr. 7

INTERPRETEN:
Portrait Sophia Jaffè 
Sophia Jaffé
Violine

Mendelssohn Kammerorchester Leipzig
Mendelssohn Kammerorchester Leipzig
Peter Bruns
Violoncello & Leitung

  „Es flogen ihm hundert Herzen zu im ersten Augenblicke.“

Robert Schumann über das Antrittskonzert

von Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig

1835 übernahm Felix Mendelssohn Bartholdy die Leitung der Gewandhauskonzerte Leipzig. Das einstige Wunderkind wurde innerhalb kürzester Zeit zur zentralen Künstlergestalt der sächsischen Stadt – und zu einem veritablen Kosmopoliten. Seine Beziehungen reichten bald rund um den Globus, in ganz Europa pflegte er Freundschaften und Beziehungen.

Der junge Robert Volkmann traf ihn in seiner Leipziger Jugend- und Studienzeit. Hector Berlioz lernte Mendelssohn in Rom kennen und schätzen. Er besuchte ihn mehrfach in Leipzig und schwärmte von seinen Kompositionen und seiner Probenarbeit mit dem Gewandhausorchester. Mendelssohn lästerte zwar mitunter über den exzentrischen französischen Kollegen, führte dennoch dessen Symphonie fantastique in Leipzig auf.

Kein Orchester könnte dieses Konzert besser präsentieren, als das Mendelssohn Kammerorchester Leipzig mit dem Cellisten Peter Bruns. Die charismatische Geigen-Solistin Sophia Jaffé verpasst dem dramaturgisch entwickelten Programm mit brilliantem Feinschliff einige Klang-Karat extra!

 Sophia Jaffé geb. in einer Berliner Musikerfamilie, siebenjährig erster Auftritt im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, Studium in Amsterdam und bei Stephan Picard in Berlin, zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben, Solistin renommierter Orchester in Berlin, Stuttgart, München, Heilbronn und Salzburg sowie Linz, Manchester, Basel, Prag und Brüssel unter Marek Janowski, Dennis Russel Davies, Lother Zagrosek u.a., breitgefächertes Repertoire von Werken des 17. Jahrhunderts bis zu Uraufführungen und Raritäten neben der gängigen Konzertliteratur, begeistert Presse und Publikum im In- und Ausland als versierte Musikerin mit brillantem Geigenspiel, seit 2011 Professur an der Hochschule für Musik Frankfurt am Main.

Mendelssohn Kammerorchester Leipzig 2000 von Absolventen der Leipziger Musikhochschule als professionelles Kammerorchester gegründet, begeistert mit Homogenität und überschwänglicher Musizierfreude, wegweisende Konzerte und hochgelobte CDs, benannt nach Mendelssohn, der das europäische Konzertleben des 19. Jhdts. prägte, den Konzertbetrieb revolutionierte und sich für den musikalischen Nachwuchs einsetzte; als Botschafter Mendelssohns rückt dessen Werk und seine Verbindung zur Leipziger Musiktradition in den Fokus, Zusammenarbeit u.a. mit Antje Weithaas, Viviane Hagner, David Orlowsky, Dorothee Mields und Salome Kammer, regelmäßig zu Gast auf dem MDR Musiksommer, dem Leipziger Bachfest und Konzertreisen in die Türkei, nach Spanien und in die große Konzertsäle Deutschlands, Partner der Mendelssohn Festtage Leipzig, Gastpiele in der Essener und Kölner Philharmonie, im Konzerthaus Dortmund, in der Tonhalle Düsseldorf und im Wiener Musikverein, vielseitige Diskographie und engagierte Musikvermittlung bei Projekten mit Kindern und Jugendlichen.

Peter Bruns geb. in Berlin, Cellist mit interpretatorischer Authentizität und präziser Tongebung, gehört zu den führenden deutschen Cellisten mit Solokonzerten und Recitals in den Musikzentren der Kontinente, Solist bedeutender Orchester unter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Colin Davis und Bruno Weil, Zusammenarbeit mit der Akademie für Alte Musik und dem Kammerorchester C.Ph.E. Bach; Professor an der Musikhochschule Dresden, jetzt Leipzig, preisgekrönte CD-Aufnahmen, künstlerischer Leiter des Mendelssohn Kammerorchester Leipzig, spielt ein Instrument von Carlo Tononi (Venedig 1730) aus dem Besitz von Pablo Casals.

Datum31.01.2017
Uhrzeit20.00 bis 22.30 Uhr
OrtStadthalle
Lohstätte 7
47533 Kleve
Telefon: 02821/97 08 08
KategorieKonzerte und Musik, Reihenkonzerte, Konzerte
VeranstalterFachbereich Kultur der Stadt Kleve
Minoritenplatz 1
47533 Kleve
Telefon: 02821/84-254
Homepagewww.kleve.de
E-Mail:stephan.derks@kleve.de
Preisangabe ab 14,00 Euro
TicketagenturBürgerbüro der Stadt Kleve
Minoritenstraße 1
47533 Kleve
Telefon:0 28 21 / 8 46 00

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