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Ohrwurm. Melodie in der Neuen Musik?!

1. Konzert der Besonderen Reihe in der Spielzeit 2018/2019  

PROGRAMM

Hanns Eisler „Zeitungsausschnitte“
Gerhard Stäbler „Spiegel“
Moritz Eggert „Ohrwurm“ / „Bring me up bring me down“
Leonard Bernstein „I Hate Music“
Andreas Daams „Aus dem Tagebuch eines Komponisten“
Martin Tchiba mit geöffnetem mund (UA/Auftragswerk)

INTERPRETEN

Portrait Irene Kurka
Irene Kurka Sopran
Portrait Martin Tchiba
MartinTchiba Klavier & Moderation

ZUM PROGRAMM

Ohrwurm und Neue Musik: vereinbar oder ein Tabu? Ist es ein altes Vorurteil, dass in Neuer Musik Melodien verboten sind? Und: wann hören wir eine Melodie? Zwei ausgewiesene Spezialisten machen sich in diesem Konzert auf die Suche nach Antworten und wagen einen leidenschaftlichen, klingenden Diskurs. Irene Kurka und Martin Tchiba haben sich bewusst für das klassische Lied-Duo  entschieden, um aus einer traditionellen Gattung heraus Neues zu schöpfen.

Auch die beteiligten Komponisten haben große Lust, diese altmodische Besetzung neu zu erkunden und der Suche nach Melodien nachzugehen. Hörgewohnheiten auflockern und das Beharren auf Vertrautem in Frage stellen - das gelingt mit (auch sehr humorvoller) Musik von Leonard Bernstein („I hate Music“), Gerhard Stäbler, Moritz Eggert, Andreas Daams.

Eisler reflektierte immer wieder das Spannungsfeld zwischen aktueller Musik und Gesellschaft und vertont „Zeitungsausschnitte“, Stäblers „Spiegel“ spielt auf das gleichnamige Magazin an, Moritz Eggert schreibt einfach gleich „Ohrwurm“ über sein Stück, und Daams blättert im „Tagebuch eines Komponisten“. Martin Tchiba selbst steuert eine Auftragskomposition der MuziekBiennale Niederrhein bei. Ob von dieser aus ein Melodiewurm ins Ohr geht, darauf darf man gespannt sein….

ZU DEN INTERPRETEN

Irene Kurka
eine der gefragtesten Sängerinnen (nicht nur) zeitgenössischer Musik, Studium in München, Dallas/USA und Vancouver/Kanada, klare, lebendige Interpretationen mit kraftvoller und weicher Stimme, mal mit majestätischer Präsenz, mal risikofreudig zerbrechlich, Soloprogramme mit immer neuen Konzertformen experimentierend, breites Repertoire von Hildegard von Bingen bis Carola Bauckholt, CD-Produktionen, Widmungsträgerin zahlreicher Werke u.a. von Eggert, Corbett, Muntendorf, Kampe und Seither) und über 140 Uraufführungen, singt in den Ensembles e-mex, Musikfabrik, Notabu, Kölner Vokalsolisten, chronophonie, La Tenerezza, socell 21 und SOPRAKKORDEON, mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet, Konzertreisen in Deutschland, Europa und den USA, Solistin auf Festivals in Düsseldorf, Köln, Budapest, Barcelona, München, Boston u.a.

Martin Tchiba
geb. 1982 in Budapest, lebt seit 1985 in Deutschland, frühe pianistische Ausbildung bei Karl-Heinz Kämmerling,Studium in Saarbrücken und Basel, Komposition bei Martin Denhoff in Bonn, Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Kunststiftung NRW und des DAAD, Konzerte u.a. im Amsterdamer Concertgebouw, in Tokio, Brüssel, Berlin, Budapest und Spoleto, besondere Aufmerksamkeit für sein Social-Media-Klavier-Recital „WIReless“ 2017 in der Düsseldorfer Tonhalle, vielgelobte CD-Aufnahmen für Naxos, Telos, und Challenge Classics, Rundfunkaufnahmen für Sender weltweit, zahlreiche Uraufführungen von Werken von Eggert, Kurtág, Denhoff, Kunsu Shim und Stäbler.

- im Rahmen der Muziekbiennale Niederrhein „Verboten/verboden“ 2018
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und in Zusammenarbeit mit dem Kulturraum Niederrhein gefördert vom Land NRW–
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Datum30.09.2018
Uhrzeit18.00 Uhr
OrtMuseum Kurhaus Kleve
Tiergartenstraße 41
47533 Kleve
Telefon: 0 28 21 / 7 50 10
KategorieKonzerte und Musik, Die besondere Reihe, Konzerte
VeranstalterFachbereich Kultur der Stadt Kleve
Minoritenplatz 1
47533 Kleve
Telefon: 02821/84-254
Homepagewww.kleve.de
E-Mail:stephan.derks@kleve.de
Preisangabe 12,00
TicketagenturInformation im Rathaus der Stadt Kleve
Minoritenplatz 1
47533 Kleve
Telefon:+49 2821 84 600

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