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Bildungsscheck NRW

Beschäftigung sichern, Fachkräfte gewinnen und halten

Das Förderangebot trägt bei

  • zur Fachkräfteentwicklung
  • zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit
  • zur Bewältigung der Veränderungen am Arbeitsplatz und im Betrieb, z. B. durch die digitale Transformation
  • zur Inklusion
  • zur Vielfalt als Chance (Diversity)
  • zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Ziele des Förderangebots

Für die Beschäftigten und Betriebe
schafft es Anreize zum lebensbegleitenden Lernen und erhöht die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung in der Regel bei den Beschäftigten aus kleinen und mittleren Betrieben.

Für die Bildungsberatungsstellen
stärkt es Strukturen durch ein vielfältiges Angebot sowie durch Qualitätsentwicklung und Professionalisierung der Bildungsberaterinnen und -berater.

Anlässe und Ziele der beruflichen Weiterbildung
  • Kontinuierliche Aktualisierung und Weiterentwicklung der beruflichen Kompetenzen
  • Berufliche Aufstiegsmöglichkeiten
  • Berufliche Umorientierung
  • Beruflicher Wiedereinstieg
Inhalte der beruflichen Weiterbildung
  • Gefördert werden in der Regel Weiterbildungen, die der beruflichen Qualifizierung dienen und fachliche Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen vermitteln, zum Beispiel abschlussbezogene Angebote, Sprach- und EDV-Kurse, Auffrischung von Lern- und Arbeitstechniken.
  • Ausgeschlossen von der Förderung sind in der Regel arbeitsplatzbezogene Anpassungsqualifizierungen wie zum Beispiel Maschinenbedienerschulungen und Produkteinführungen.
Adressatinnen und Adressaten des Bildungsschecks

Das Förderangebot richtet sich in der Regel an Bürgerinnen und Bürger, die in Nordrhein-Westfalen leben und/oder arbeiten. Dazu zählen insbesondere Personen,

  • die sich durch Veränderungen am Arbeitsplatz und im Betrieb neuen Herausforderungen stellen müssen, wie zum Beispiel der beschleunigten technischen Entwicklung,
  • die sich in beruflichen Veränderungsprozessen befinden,
  • die in den Beruf zurückkehren möchten sowie
  • Beschäftigte mit im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen, die sich nachqualifizieren müssen.
Rahmenbedingungen der Beratung

Im Bildungsscheckverfahren gibt es zwei Zugänge, individuell und betrieblich.

  • Beschäftigte aus kleinen und mittleren Betrieben können den individuellen Zugang zum Bildungsscheck nutzen und lassen sich selbst beraten. Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entsenden eine vertretungsberechtigte Person in die Beratung und nutzen den betrieblichen Zugang.
  • Für die Ausgabe von Bildungsschecks ist die Teilnahme an einer Beratung verpflichtend.

Informieren Sie sich bei einer kostenlosen Beratung zum Bildungsscheck NRW!

Sind alle Fragen geklärt, können Bildungsschecks unmittelbar ausgestellt werden. Wenn Sie sich dann zu Ihrem geplanten Kurs beim Weiterbildungsanbieter anmelden, reichen Sie den Bildungsscheck einfach zur Verrechnung ein.

Wenn Sie eine vertiefte Beratung wünschen, dann können Sie eine für Sie kostenlose „Beratung zur beruflichen Entwicklung" (kurz: BBE) in Anspruch nehmen. Dort werden Sie auch umfassend zur Anerkennung Ihrer im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen beraten.

Bildungsscheck NRW - aktuell

Mit dem Bildungsscheck NRW unterstützt die Landesregierung weiterhin Anstrengungen zur beruflichen Weiterbildung in kleinen und mittleren Unternehmen. Mit dem Bildungsscheck NRW wird die Eigenverantwortlichkeit der Betriebe und der Beschäftigten für berufliche Weiterbildung unterstrichen.

  • Die Kosten für berufliche Weiterbildungen, die fachliche Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen vermitteln, werden bis zur Hälfte mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.
  • Die maximale Förderhöhe bleibt bei 500,00 €.
  • Der Bildungsscheck wird nach einer Beratung in einer Bildungsscheckberatungsstelle ausgegeben.
  • Es gibt zwei Zugänge: den individuellen Zugang und den betrieblichen Zugang.
  • Die Beschäftigten müssen in Nordrhein-Westfalen wohnen oder arbeiten.
  • Der Arbeitgeber (Betrieb) darf höchstens 249 Beschäftigte haben.
  • Beschäftigte, Berufsrückkehrende und Selbstständige können jährlich einen Bildungsscheck im individuellen Zugang erhalten.
  • Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf 40.000,-- € nicht überschreiten (80.000,-- € bei gemeinsamer Veranlagung).
  • Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten können im betrieblichen Zugang jährlich bis zu 10 Bildungsschecks für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten.

Die Landesregierung finanziert den Förderzuschuss aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Logo des Europäischen Sozialfonds und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Die VHS Kleve informiert und stellt den Bildungsscheck aus

Die Bildungsschecks werden über ausgewählte Beratungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen - hierzu zählt auch die VHS Kleve - vergeben und können dann zur Verrechnung bei den Weiterbildungsanbietern eingereicht werden. Die kostenlose Beratung informiert zu den persönlichen Voraussetzungen für die Förderung und berät Betriebe zum Qualifizierungsbedarf ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Detaillierte Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Ministeriums unter www.weiterbildungsberatung.nrw.de.

 

Ansprechpartner

Name Kontakt
Hausmann, Alf-Thorsten
Hagsche Poort 22
47533 Kleve
Tel.:0 28 21 / 84-715
E-Mail: Alf-Thorsten.Hausmann@kleve.de
Holtermann, Willi
Hagsche Poort 22
47533 Kleve
Tel.:0 28 21 / 84-716
E-Mail: Willi.Holtermann@Kleve.de

Weiterführende Informationen

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