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611/IX. - Bädersituation Kleve


Ergebnisse Arbeitsgruppe Bäder
- Vortrag des Herrn Schulz, Firma Thalen-Consult

Vorlagennummer611/IX.
Beratungsartöffentlich
Drucksache und Anlagen:
Beschlussvorschlag:


Der Sportausschuss nimmt die Ausführungen des Herrn Schulz zu der geplanten Umbau-/Neubaumaßnahme Hallenbad/Freizeitbad zur Kenntnis.

Sachverhalt:


Nachdem die Arbeitsgruppe Bäder das Für und Wider für den geplanten Umbau/Neubau eines Hallenbades sowie die Standortfrage diskutiert und geprüft hat, hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke seine Zustimmung zum Bau eines Hallenbades im Bereich des Sternbuschbades sowie die Zustimmung zur Sanierung des Sternbuschbades gegeben. Die Planungen sollen nunmehr den politischen Gremien vorgestellt werden. Hierzu wird Herr Schulz von der Firma Thalen-Consult im Ausschuss referieren.

Beratungsweg:

Hier können Sie den Beratungsweg und die Beschlussfassungen der Vorlage verfolgen

Sportausschuss, 11.09.2012
Wortbeitrag:
Herr Schulz von der Firma Thalen-Consult nimmt anhand einer Powerpoint-Präsentation, die dem Protokoll als Anlage beigefügt ist, zur Bädersituation in Kleve Stellung. Er erläutert, dass ein Arbeitskreis aus Vertretern der Verwaltung, der Stadtwerke Kleve und der Firma Thalen-Consult sich mit dem Thema "Entwicklung der Bäderlandschaft in Kleve" beschäftigt habe. Derzeit verfüge die Stadt Kleve über zwei öffentliche Badanlagen, die beide erhebliche Sanierungsbedarfe aufwiesen. Neben der Feststellung der Sanierungsbedarfe habe auch der mögliche Standort für einen Hallenbadneubau im Fokus gestanden. Dabei seien folgende Standorte untersucht worden:

1. vorhandener Standort Königsgarten
2. Standort Unterstadt/ Kellen (Klever Ring/ Lindenstraße neben Realschule)
3. Standort Sportplatz DJK Kellen, van-den-Bergh-Straße
4. Standort gegenüber Bahnhof, Riswicker Straße
5. Standort Freizeitbad Sternbusch

Mit Blick auf die Standortfrage favorisiere der Arbeitskreis bei einem Hallenbadneubau den Standort im Freizeitbad Sternbusch. Eine Zusammenfassung von Hallen- und Freibad biete an diesem Standort erhebliche Synergien in Bezug auf Bau- und Betriebskosten. Darüber hinaus böten die kombinierten Nutzungsbereiche von Hallenbad und Freibad eine weitere Attraktivitätssteigerung, die sicherlich auch zu einer Steigerung der Besucherzahlen führen dürfte.

In der sich anschließenden Diskussion möchte StV. Derksen wissen, um wie viele Quadratmeter sich die Wasserfläche beim Bau eines Kombibades reduziere.

Herr Schulz antwortet, dass etwa 50 % Wasserfläche entfielen.

StV. Meyer-Wilmes möchte wissen, ob bei dem Bau eines Kombibades an eine zusätzliche Nutzung des Hallenbades in Sommermonaten gedacht werde.

StV. H.-A. Fischer antwortet, dass der Betrieb im Detail noch nicht feststehe. Man werde diesen Gedanken jedoch verfolgen.

Sachkundiger Bürger Janßen möchte wissen, ob die Finanzierung gesichert sei.

Erster Beigeordneter Haas erwidert, dass er sich zunächst einmal grundsätzlich darüber freue, dass die Stadt Kleve überhaupt in der Lage sei, eine derartige Anlage finanzieren zu können. Fest stehe aber auch, dass Mehrkosten für den Betrieb der Bäderanlagen durch die Stadtwerke Kleve zu erwirtschaften seien.

Ausschussvorsitzender Kumbrink möchte wissen, ob hinsichtlich der Reduzierung der Wasserflächen auch mit den Vertretern des Vereinssports gesprochen worden sei.

Herr Waskowiak antwortet, dass die Vereinsvertreter von den Planungen sehr angetan gewesen seien.

Ausschussvorsitzender Kumbrink bedankt sich bei Herrn Schulz und Herrn Waskowiak für den Vortrag zur Bädersituation in Kleve.

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