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Baumscheiben in Kleve suchen Patinnen und Paten!

Veröffentlicht am: 11.08.2022

Übersichtsseite Baumscheibenpatenschaften

Auf der entsprechenden Themenseite erhalten Sie alle notwendigen Informationen zu Baumscheibenpatenschaften in Kleve: Themenseite Baumscheibenpatenschaften!

Straßenbäume brauchen Ihre Hilfe: Die Stadt Kleve sucht Patinnen und Paten für Straßenbäume und Baumbeete

Straßen- und Stadtbäume leisten bekanntermaßen große Dienste für die Gesellschaft. Sie verschönern das Stadtbild, reinigen die Luft, binden Staub, spenden Schatten, sorgen für Kühlung durch Verdunstung, bieten Lärm- und Sichtschutz, sorgen für sauberes Grundwasser und guten Boden, bieten Heimat für viele Tiere und Pflanzen und sind ein wichtiger CO2-Speicher. Sie leisten somit einen großen Beitrag zum gesunden Stadtklima, was wiederum eine Grundvoraussetzung dafür ist, dass unsere Städte in Zukunft lebenswert und die Menschen, die in ihnen leben, gesund bleiben. Und nicht zuletzt sind Bäume, insbesondere Straßen- oder Quartiersbäume, identifikationsstiftend und vermitteln ein Gefühl der Geborgenheit. Wir fühlen uns wohl unter den Baumkronen einer grünen Stadt.

Aber unseren stillen und oft ungewürdigten Helfern geht es nicht gut. Sie leiden unter Hitze und Trockenheit, unter Parkdruck durch gedankenlos abgestellte Autos, unter Vermüllung und unter mutwilliger Zerstörung. Unsere Bäume brauchen Hilfe und Unterstützung. Sie brauchen jemanden, der sich um sie kümmert. Kurzum, die Bäume brauchen Paten und Patinnen. Und nun kommen Sie ins Spiel.

„Gerade die heißen und trockenen Sommer in den letzten Jahren haben gezeigt, wie wichtig es ist, dass sich Bürgerinnen und Bürger um unsere Straßenbäume kümmern“, so Dirk Posdena, Fachbereichsleiter Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit. „Mit der Bepflanzung und Pflege der Baumscheibe bzw. des Baumbeetes und dem zusätzlichen Wässern bei Trockenheit leisten Sie als Pate oder Patin einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und sorgen für ein angenehmes und freundliches Klima in Ihrer Stadt, in Ihrer Straße und in Ihrer Nachbarschaft. Und das sowohl im übertragenen als auch im wörtlichen Sinne“, so Posdena. Genau hier setzt das Konzept „Baumscheibenpatenschaften“ an. Den Klever Bürgerinnen und Bürgern wird die Möglichkeit gegeben, sich aktiv an der Bekämpfung der Klimawandelfolgen zu beteiligen und sich für ihr direktes Wohnumfeld zu engagieren.

Doch wer kann denn nun eine Patenschaft übernehmen? Wie wird man Baumscheibenpate oder Baumscheibenpatin? Und was genau kommt da auf Patinnen und Paten zu? Welche Rechte, welche Pflichten haben die Baumscheibenpateninnen und -paten?

„Gerne können Sie sich hierzu auf der Internetseite der Stadt Kleve genauer informieren. Und selbstverständlich sind wir auch jederzeit für Sie da, wenn Sie noch Fragen haben“, so Posdena, der auf großen Zuspruch hofft. „Mit kleinem Aufwand einen wertvollen Beitrag leisten, das ist das Motto, denn jeder kann etwas gegen die Folgen des Klimawandels tun“ ist der Leiter des städtischen Fachbereiches für Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit überzeugt.

Nehmen Sie einfach formlos telefonisch, schriftlich, per Mail oder auch persönlich mit dem Fachbereich 64 – Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit der Stadt Kleve Kontakt auf und Sie bekommen alle notwendigen Informationen. „Im Grunde müssen Sie sich nur ein Baumbeet aussuchen und bei der Stadt Kleve den Wunsch äußern, Pate oder Patin zu werden. Sie erhalten dann von uns die Patenschaftsvereinbarung, die auch nützliche Hinweise zur Anlage und Pflege der Baumscheibe enthält, schicken diese unterschrieben an die Stadt Kleve zurück, und schon sind sie Pate oder Patin eines Baumes nebst Baumscheibe“, so Posdena.

Und obendrauf gibt es noch kostenfreie Schilder, mit denen die Baumscheibenpaten und Baumscheibenpatinnen die Bäume und Beete kennzeichnen können und auch sollten. Denn diese Schilder sind gleichzeitig ein Signal an die Stadt Kleve, das hier eine Patenschaft existiert. Denn in der Regel kümmern sich die USK oder beauftragte Firmen um das Grün am Straßenrand. Dazu gehört auch der Rückschnitt des Bewuchses der Baumscheiben zweimal im Jahr. So kommt es in anderen Kommunen immer mal wieder zu Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern darüber, dass teilweise privat angelegte und bepflanzte Beete in den Baumscheiben versehentlich gemäht worden sind. Damit dies nicht geschieht, sollte die Baumscheibe möglichst gut gepflegt und das entsprechende Hinweisschild über die Patenschaft sichtbar angebracht sein.

„Und um die Sache noch ein bisschen interessanter zu machen, erhalten die ersten zehn Interessenten, die sich bei uns melden, noch einen Pflanzengutschein über 50 Euro“, so der Fachbereichsleiter Klimaschutz, Umwelt und Nachhaltigkeit.

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