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Mobilitätsentwicklungskonzept

Das Mobilitätsentwicklungskonzept ist eine ganzheitliche Strategie nachhaltige Mobilitätsformen zu fördern und den Modal-Split-Anteil von klimafreundlichen Verkehrsträgern zu steigern. Am 20. März 2019 hat der Rat der Stadt Kleve die Fortschreibung des Klimaschutzfahrplans beschlossen. Dieser beinhaltet die Handlungsmaßname „Verkehrsentwicklungsplan & Strategie 2030“. Das Büro BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH wurde 2020 zur Erstellung des Mobilitätsentwicklungskonzeptes beauftragt.

Am 17.05.2023 wurde das Mobilitätsentwicklungskonzept als als handlungsorientierte Grundlage für die künftigen Entwicklungen im Bereich der Stadt- und Verkehrsplanung Kleves beschlossen.

Einzelvorhaben 2024

Für das Jahr 2024 wurde eine Liste an Einzelvorhaben erarbeitet. Diese wurde am 13.12.2023 vom Rat der Stadt Kleve beschlossen.

Die Liste enthält 51 Einzelvorhaben. Diese wurden den Maßnahmen des Mobilitätsentwicklungskonzeptes zugeordnet. Das Gesamtvolumen der ermittelten Einzelvorhaben beträgt circa 22,5 Mio. €. Die geplanten Haushaltsmittel für 2024 belaufen sich auf circa 4,3 Mio. €.

Zur Ermittlung der Einzelvorhaben wurden folgende Grundsätze beachtet:

  • realistische aber ambitionierte Planung
  • Berücksichtigung der Priorisierung aus den Beteiligungen (Politik-Workshop etc.)
  • Breite Abdeckung der Maßnahmen (möglichst alle Handlungsfelder sollen abgedeckt werden)
  • Berücksichtigung bereits gefasster Ratsbeschlüsse und Fördermaßnahmen
  • konzeptionelle Erarbeitung

Ziele der Einzelvorhabensliste:

  • Festes Arbeitspaket für die Verwaltung
  • Grundlage für ein effektives Controlling
  • Grundlage für die Personal- und Haushaltsmittelplanung

Hier geht es zu den Einzelvorhaben für 2024

Ziele des Mobilitätsentwicklungskonzeptes

Als Leitlinien wurden am 30.03.2022 durch den Rat der Stadt Kleve beschlossen:

  • Sicherung von Mobilität für alle
  • Klimaschonende Mobilität
  • Vernetzte Mobilität

Zudem wurde im Rahmen des Radverkehrskonzept ein zu erreichenden Modal Split von 25% Radverkehr beschlossen.


Methodischer Aufbau des Mobilitätsentwicklungskonzeptes

Unter der Berücksichtigung der Bestandsaufnahme, Analyse und der Leitlinien wurden acht Handlungsfelder gebildet.

  • Fußgängerverkehr
  • Radverkehr (inklusive Fahrradparken)
  • Bus- und Bahnverkehr (ÖPNV)
  • Kfz-Verkehr (inklusive Kfz-Parken)
  • Wirtschaftsverkehr
  • Mobilitätsmanagement
  • Integrierte Planung

Auf diese wurden 54 Maßnahmen verteilt. Diese wurden auf der Grundlage der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, der bestehenden Konzepte und vorliegenden Anträgen der Politik ermittelt.

Bei den Maßnahmen handelt es sich um Oberbegriffe, die sich aufspalten in konkrete Einzelvorhaben. Die Maßnahmen werden priorisiert hinsichtlich Klimaschutz und Umsetzungsorientierung. Bei den Einzelvorhaben handelt es sich um konkret im Stadtgebiet verordnete bauliche oder verkehrliche Vorhaben.

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Der methodische Aufbau des Mobilitätsentwicklungskonzepts


Beteiligung

Für eine umfangreiche Bestandsaufnahme und Analyse wurde eine interaktive, onlinegestützte Beteiligungsplattform eingesetzt. Bürgerinnen und Bürger der Stadt Kleve hatten vom 16. Juni 2021 bis einschließlich zum 14. Juli 2021 Zeit, Hinweise und Ideen mitzuteilen. Es bestand die Möglichkeit, eigene Mitteilung zu tätigen und die Mitteilungen anderer Bürgerinnen und Bürger zu bewerten. Insgesamt wurden in der Bestandsaufnahme und Analyse 2.580 Mitteilungen berücksichtigt.

Zudem wurden die bestehenden Konzepte (z.B. Konzept zur Barrierefreiheit) und Anträge der Politik in der Bestandsaufnahme berücksichtigt. Darüber hinaus wurde durch das Büro Plansocietät in 2020 der aktuelle Modal-Split erhoben, um realistische Zielwerte bis 2030 festlegen zu können.

Am 20.03.2023 fand eine Bürgerbeteiligung zu den Themenschwerpunkten Fuß- und Radverkehr in der Stadthalle der Stadt Kleve statt.